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Silvana Mammone

Silvana Mammone hat Literatur und Englisch studiert, sie liebt Theater vor, auf und jenseits der Bühne. Ihre Albträume handeln stets von Naturkatastrophen.

Kühle Abhandlung menschlicher Abgründe

Verbrennungen am Schauspiel Essen Foto: Birgit Hupfeld

Martin Schulz inszeniert Verbrennungen von Wajdi Mouawad am Schauspiel Essen. Das Stück, welches bereits vielzählig an deutschen Theatern gespielt und dessen Verfilmung zudem 2011 für einen Oscar nominiert wurde, feierte am 28. Februar Premiere. Eine Geschichte gleich einer Zeitreise durch den libanesischen Bürgerkrieg, der auch nach seinem Ende noch tiefe Wunden zuzufügen vermag. Ist es auch eine beeindruckende Stückvorlage, wird die Komplexität der Materie von Martin Schulz doch allzu sehr in Form gepresst. Eine Inszenierung, die der Wirkungskraft der Erzählung im Wege steht. von SILVANA MAMMONE

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Demütigung und Selbstaufgabe sind Menschenrechte – ein kurioses Plädoyer

Das Bekenntnis eines Masochisten

Masochismus. In Das Bekenntnis eines Masochisten ist es nicht bloß eine sexuelle Vorliebe, sondern das Lebenskonzept von Herrn M. Auf seiner Suche nach ekstatischen Grenzerfahrungen treibt es ihn in immer tiefere Abgründe, bis er am Ende doch an der Spitze landet. Eine Tragödie des 21. Jahrhunderts. Man gratuliere dem Theater Dortmund für die Auswahl dieses brillanten Stückes von Roman Sikora, das großartig von Carlos Manuel inszeniert wurde und am letzten Samstag Premiere hatte. von SILVANA MAMMONE

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Gewalt ist (k)eine Lösung

Axt Foto: Copyright flickr-User Micheal E. changed to sw CC BY-NC-SA 2.0

Tilman Spreckelsen begibt sich mit seinen insgesamt fünf Nacherzählungen berühmter Sagas auf eine fantastische Reise in die altnordische Vergangenheit. Dabei sind Figuren und Themen breit gefächert. Von blutrünstigen Familienfehden, über rachsüchtige Ehefrauen und weise Männer… ohne Bart. von SILVANA MAMMONE

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