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Kai Fischer

Kai Fischer

Das Gonzo-Prinzip oder „Wenn einer ein Arschloch ist, dann ist das eben so“

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Wenn Sie nicht gerne Texte über Drogen und Ficken, über alltägliche Paranoia, ausgelöst durch das Versprechen von mehr Sicherheit statt Freiheit, über Privates und Politisches und über die Zusammenhänge dazwischen lesen, dann lassen Sie gefälligst die Finger davon. Alle anderen könnten in der Anthologie Fledermausland fündig werden. von KAI FISCHER

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Nichts grundsätzlich Falsches, aber Überflüssiges zum Roman

Falls Sie sich jemals Gedanken über die individuelle oder gesellschaftliche Funktion des Romans gemacht und noch nie den Namen Luhmann gehört geschweige denn etwas von ihm gelesen haben, dann greifen Sie ruhig zu Ernst-Wilhelm Händlers Versuch über den Roman als Erkenntnisinstrument. Doch Vorsicht, die Lektüre kann spontan auftretende Schlummersucht bewirken! von KAI FISCHER

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Anleitung für einen Verriss

Setzt man voraus, dass eine Rezension in erster Linie ein Ausdruck der Marktlogik ist und infolgedessen jeder Leser wie ein Konsument behandelt wird, dem man klar machen muss, inwiefern sich die Investition von Geld (und Zeit) lohnen wird, dann erfüllt der Verriss die Funktion einer Warnung: Wer dieses Buch kauft, könnte sein Geld genauso gut verbrennen! Am Beispiel von Zmicier Vishnious Roman Das Brennesselhaus soll gezeigt werden, warum man die aufgerufenen zweiundzwanzig Euro und achtzig Cent sparen sollte.   von KAI FISCHER

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Auf einen literarischen Corndog, KW 11

Pst … Kommen Sie näher … Sehr witzig, nein, ich möchte Ihnen kein U verkaufen. Möchten Sie den Grund dafür wissen, warum wir doch einen Inlandsflug nehmen und nicht, wie angekündigt, einen Roadtrip zu John D’Agata nach Iowa machen? Natürlich hätte eine Busreise länger gedauert, das kann man nicht bestreiten, faktisch vollkommen richtig. Aber das ist nicht mal die halbe Wahrheit. Wollen Sie die Wahrheit wissen? Sind Sie sicher, dass Sie die Wahrheit vertragen können? Dann lesen Sie weiter. von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Philly Cheesesteak, KW 10

New York … unendliche Weiten … Halt! Was? Das geht in die vollkommen falsche Richtung. Hier geht es nicht um literaturkritische Raumfahrt, sondern um Literaturtourismus der gehobenen Art durch die amerikanische Essayistik. Noch mal von vorn: Die erste Etappe unserer Reise führt uns heute nach New York, den einzigen großen Apfel, den der iGod nicht patentieren konnte, wo Mark Greif von n+1 auf uns wartet. Danach fahren wir die Ostküste runter, wo uns John Jeremiah Sullivan in seinem Haus empfängt. Dass dort Peyton Sawyer, eine Figur aus der Serie One Tree Hill, gewohnt hat, ist nur eines der Themen, denen ...

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Auf ein literarisches Surf ’n’ Turf, KW 9

Herzlich Willkommen zur dritten Woche über amerikanische Essays! Mein Name ist Fischer und ich bin heute wieder Ihr Reiseleiter. Ich hoffe, Sie halten Ihre Bordkarten bereit, damit wir zügig los kommen. Den ersten Stopp legen wir heute in Claremont, Kalifornien, ein, wo Jonathan Lethem am Pomona College Creative Writing lehrt. Und da wir schon mal in Kalifornien sind, fahren wir danach die Küste entlang Richtung Santa Cruz und treffen hoffentlich Jonathan Franzen. Vorausgesetzt er ist nicht unterwegs, um Vögel zu beobachten. Also, packen Sie ein paar Cracker ein, denn es wird eine lange Etappe. von KAI FISCHER

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