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Tagarchiv

Zuhause in Moabit?!

Lesung in der Reihe "Hauser & Tiger" mit Maruan Paschen und Rike Scheffler Foto: Anna Krewerth

Die Literaturreihe Hauser und Tiger kündigt einen Abend mit „Wohnzimmeratmosphäre“ an und hält, was sie verspricht: Maruan Paschen liest aus seinem Erstlingswerk Kai. Eine Internatsgeschichte und Rike Scheffler lässt ihre Texte an der Loopstation zu Klanggebilden erwachsen. Dazu gibt es Suppe, Kurt-Tucholsky-Cocktails und Gespräch – wer sich das entgehen lässt, ist selber schuld. Von ANNA KREWERTH und EMILY MATSCHKE

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Das Gonzo-Prinzip oder „Wenn einer ein Arschloch ist, dann ist das eben so“

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Wenn Sie nicht gerne Texte über Drogen und Ficken, über alltägliche Paranoia, ausgelöst durch das Versprechen von mehr Sicherheit statt Freiheit, über Privates und Politisches und über die Zusammenhänge dazwischen lesen, dann lassen Sie gefälligst die Finger davon. Alle anderen könnten in der Anthologie Fledermausland fündig werden. von KAI FISCHER

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Der talentierte Herr Gwisdek

Robert Gwisdek - Der unsichtbare Apfel   Cover: KiWi

Robert Gwisdek kannte man als Schauspieler, bevor er sich in den letzten zwei Jahren als Kopf der HipHop-Band Käptn Peng & die Tentakel von Delphi mit philosophisch absurden Texten eine beachtliche Fangemeinde erspielte. Jetzt veröffentlichte er den Roman Der unsichtbare Apfel, den er am 12. April in der ausverkauften Zeche Carl in Essen vorstellte. von LINA BRÜNIG

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Und wenn ich mich endgültig hinlege, werde ich nützlich

2013 war das Jahr der Todestage und ihrer Jubiläen, unter anderem auch der 50. Todestag von Sylvia Plath, die sich am 11.02.1963 das Leben nahm. Es ist also längst Zeit, der amerikanischen Dichterin auch auf literaturundfeuilleton zu huldigen. Das von ihr hinterlassene lyrische Werk zeugt von ihren Ängsten und Wahnvorstellungen, ist düster und augenzwinkernd zugleich. Über 40 Jahre nach der englischen Erstveröffentlichung bringt der Luxbooks Verlag den Lyrikband Crossing the Water / Übers Wasser zum ersten Mal in deutscher Übersetzung heraus. von ESRA CANPALAT

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„Dérèglement de tous les sens“ – Die dichterische Zügellosigkeit als Zukunft der Dichtung?

„Hier nun Prosa über die Zukunft der Dichtung“ – so setzt Arthur Rimbaud (1854 – 1891) in einem seiner provokanten Seher-Briefe an. In dem Beschluss „Das will nicht nichts bedeuten“, scheinen noch heute die Myriaden Geheimnisse der Lyrik auf. Entsprechend bedeutungsschwanger und vielversprechend mutet es an, dass Tim Trzaskaliks Übersetzung von zwei Essays (u.a. von Philippe Beck) und einem vergleichsweise ungeheuren Anmerkungsapparat begleitet wird. von SELIN GERLEK

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