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Tagarchiv

Ein einziges Leben

Was tun, wenn man mit Anfang dreißig merkt, dass das eigene Leben absolut durchschnittlich ist? Macht man es sich bequem oder wagt etwas? Fügt man sich in sein Schicksal oder sucht eine neue Herausforderung? Vor dieser Entscheidung steht auch die Hauptfigur Harry in Norbert Niemanns Die Einzigen. Eine Suche nach Inhalt. von LINA NIERMANN

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Viel los in Lönneberga

1963 veröffentlichte Astrid Lindgren die ersten Geschichten über den Lausejungen Michel aus Lönneberga, der in seinem schwedischen Dörfchen allerlei Unfug anstellt. Knapp zehn Jahre später wurden Michels Streiche verfilmt und begeistern seitdem die Kinder auch vor den Fernsehapparaten. Nun spielt das Schauspielhaus Bochum als Weihnachts- und Wintermärchen Lindgrens Klassiker – und schafft es, auch ohne Modernisierungen Groß und Klein zu begeistern. von ANNIKA MEYER

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Mein Bruder, der Rockstar

„Stell dir vor, mit allem, was dir vorangegangen ist, anstellen zu können, was immer du willst. […] Stell dir absolute Freiheit vor.“ Was wäre, wenn man seine eigene Vergangenheit noch einmal neu erfinden könnte? Wo hört die ,Realität‘ auf und wo beginnt die Fiktion? Und was ist das überhaupt, Erinnerung? Der Roman Glorreiche Tage der New Yorker Autorin Dana Spiotta stand 2011 bereits auf der Liste des US-amerikanischen National Book Critics Circle Award. Nun ist er auch auf Deutsch erschienen, übersetzt von SPEX-Mitbegründerin Clara Drechsler und ihrem Partner Harald Hellmann. von ANNA-LENA BÖTTCHER

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Release the Kraken!

Eigentlich wollte Curly Watkins doch nur die alten Zeiten aufleben lassen, als noch die Musik in San Francisco den Hauptton angab. Doch stattdessen gerät er in einen Strudel aus Drogen und Kriminalität – und am Ende sogar in die Hände eines Psychopathen. Jim Nisbets Der Krake auf meinem Kopf ist mehr als nur Klolektüre. von ESRA CANPALAT

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Gentrifizierung, interdisziplinär

Bücher und Schallplatten zählen zum unverzichtbaren analogen Inventar von Flohmarktständen, Trödelläden und Haushaltsauflösungslagern. Einen Roman über einen Schallplattenladen müsste also eigentlich etwas Unzeitgemäßes, Nostalgisches, eine morbide Wehmut begleiten. Doch so einfach ist es nicht, nicht nur, weil er vom detailverliebten Sprachvirtuosen Michael Chabon stammt. von KARIN BÜRGENER

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Der talentierte Herr Gwisdek

Robert Gwisdek - Der unsichtbare Apfel   Cover: KiWi

Robert Gwisdek kannte man als Schauspieler, bevor er sich in den letzten zwei Jahren als Kopf der HipHop-Band Käptn Peng & die Tentakel von Delphi mit philosophisch absurden Texten eine beachtliche Fangemeinde erspielte. Jetzt veröffentlichte er den Roman Der unsichtbare Apfel, den er am 12. April in der ausverkauften Zeche Carl in Essen vorstellte. von LINA BRÜNIG

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