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Tagarchiv

Wider die Buchstäblichkeit

Thomas Pynchon siedelt seinen neuen Roman Bleeding Edge im New York City des Jahres 2001 an. Im Gewand einer verwirrenden Detektivgeschichte offenbart sich bald ein detailliertes Porträt des Zeitgeists um die Jahrtausendwende – und ein Blick auf 9/11, dem keine Absurdität entgeht. von ANTONIA STICHNOTH

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Aporien des Bewusstseins, Unwegsamkeiten der Liebe

Einst beschäftigten sich Philosophen mit dem Glück. Heute kümmern sie sich mehr um Neurobiologie. Heinz Helles intelligenter Debütroman Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin stellt die Frage, wie sich eins zum anderen verhält. Was macht eine neurowissenschaftliche Beschreibung mit der Wirklichkeit unserer intimen und sozialen Verhältnisse? von BERNHARD STRICKER

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Ein bisschen Faith, ein bisschen Hope

Seit Alice Munro 2013 für ihre Short Stories mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, scheinen Verlage durch das Veröffentlichen von Kurzgeschichtenbänden englischsprachiger Autoren auf dieser Erfolgswelle mitreiten zu wollen. Wie schön, dass dieser Trend den deutschen Lesern die großartige Grace Paley dadurch näher bringt! von ESRA CANPALAT

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Er war es nicht!

Was denkt und tut ein Vater, der schon Monate vorher weiß, wann sein Kind sterben wird? Datum und Uhrzeit des Todes stehen fest, denn Daniel Allen soll den zukünftigen Präsidenten der USA erschossen haben. Noah Hawleys Roman Der Vater des Attentäters erzählt von der Suche nach Antworten und den Zweifeln am eigenen Verstand. von SIMONE SAUER-KRETSCHMER

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Auf ein literarisches Philly Cheesesteak, KW 10

New York … unendliche Weiten … Halt! Was? Das geht in die vollkommen falsche Richtung. Hier geht es nicht um literaturkritische Raumfahrt, sondern um Literaturtourismus der gehobenen Art durch die amerikanische Essayistik. Noch mal von vorn: Die erste Etappe unserer Reise führt uns heute nach New York, den einzigen großen Apfel, den der iGod nicht patentieren konnte, wo Mark Greif von n+1 auf uns wartet. Danach fahren wir die Ostküste runter, wo uns John Jeremiah Sullivan in seinem Haus empfängt. Dass dort Peyton Sawyer, eine Figur aus der Serie One Tree Hill, gewohnt hat, ist nur eines der Themen, denen ...

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Auf ein literarisches Surf ’n’ Turf, KW 9

Herzlich Willkommen zur dritten Woche über amerikanische Essays! Mein Name ist Fischer und ich bin heute wieder Ihr Reiseleiter. Ich hoffe, Sie halten Ihre Bordkarten bereit, damit wir zügig los kommen. Den ersten Stopp legen wir heute in Claremont, Kalifornien, ein, wo Jonathan Lethem am Pomona College Creative Writing lehrt. Und da wir schon mal in Kalifornien sind, fahren wir danach die Küste entlang Richtung Santa Cruz und treffen hoffentlich Jonathan Franzen. Vorausgesetzt er ist nicht unterwegs, um Vögel zu beobachten. Also, packen Sie ein paar Cracker ein, denn es wird eine lange Etappe. von KAI FISCHER

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