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Tagarchiv

Blaubart – Womanizer wider Willen

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Das Bochumer Schauspielhaus zeigt im Theater Unten Dea Lohers moderne Blaubart-Geschichte Blaubart – Hoffnung der Frauen. Selen Kara lässt in ihrem Regiedebüt sieben Figuren an falschen Vorstellungen von Liebe leiden. Der Text hat Schwächen. Aber die Inszenierung macht was draus. von FABIAN MAY

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Die Einzigartigkeit einer Nicht-Metropole

Jörg Albrecht ist jung, vielbeschäftigt mit unzähligen und weitreichenden Ideen, auch über Text- und Genregrenzen hinweg. So bedeutete die Veröffentlichung seines neuen Romans Anarchie in Ruhrstadt beispielsweise nicht, dass es sich um ein abgeschlossenes Kapitel handelt. Vielmehr wurde das Konzept erweitert und Albrecht organisierte im September zusammen mit mehreren Performancegruppen zwischen Mühlheim und Oberhausen die Ur- und gleichzeitig Letztaufführung der dynamischen Theatertour 54. Stadt. literaturundfeuilleton traf den Romanautor während einer Probenpause in Oberhausen, im Roman das Zentrum des als Ruhrstadt zusammengeschlossenen Ruhrgebiets. Wir sprachen u.a. über seine Projekte, den Kulturbetrieb und den Strukturwandel im Ruhrgebiet. von PIA ALEITHE und NADINE ...

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„Der Inbegriff von Theater“

Der Kemnader Kreis ehrt Hannelore Hoger mit dem Bernhard-Minetti-Preis und der Freundeskreis Schauspielhaus Bochum e.V. kürt zum nunmehr 9. Mal die besten Schauspielerinnen und Schauspieler des Hauses mit dem Bochumer Theaterpreis. Friederike Becht und Jana Schulz nehmen die Bronzekugeln in den Kategorien Nachwuchs und Arrivierte nach Hause. von NADINE HEMGESBERG

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Peterchen meets Darth Vader

Was passiert, wenn in einem Weihnachtsmärchen zwei beliebte Filme über Raumfahrt aufeinandertreffen? Andreas Gruhn wagt einen interessanten, aber nicht ganz gelungenen Versuch: Peters Reise zum Mond wird zu einer Korrelation zwischen dem Filmklassiker Star Wars und Gerdt von Bassewitz’ Peterchens Mondfahrt. von NINA STEINERT und ANNIKA MEYER

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Zweisam einsam: „Wenn alle Hoffnungen verdorr’n“

Vor der Premiere von Einsame Menschen am Deutschen Theater in Berlin im Jahr 1891 schrieb Gerhart Hauptmann: „Die kommende Premiere war schon Wochen vorher die allgemeine Sensation. Die Billethändler nahmen hundert bis doppelt so viele Mark für eine Karte.“ Nun inszenierte Roger Vontobel am Schauspielhaus Bochum seine Einsamen Menschen und auch hier war der Zuspruch zwar nicht Wochen, so doch viele Tage vorher, enorm – das Bochumer Publikum sah sich nicht nur begeistert die Premiere, sondern auch zwei öffentliche Proben an. von NADINE HEMGESBERG

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Das Ungeziefer in dir: Lebst du noch oder krabbelst du schon?

Das Publikum ist dem ukrainischen Regisseur Andriy Zholdak laut eigener Aussage ziemlich egal. Das deutsche Publikum sei ohnehin eines, das ein Stück, das es nicht versteht, gleichermaßen unverständlich wie schlecht findet. Ist das Oberhausener Premierenpublikum von Zholdaks Kafka-Inszenierung der Verwandlung also ein vermeintlich „typisch deutsches“, weil es die Inszenierung weniger mit stehenden Ovationen als mit vereinzelten Buh-Rufen und sichtlicher Irritation und Erregung goutiert: „Unverschämtheit“, „Ich hatte es mir ja schon schlimm vorgestellt, aber das?!“ oder „Ich fand es dermaßen unmöglich.“ Erklärungsversuche. von KATJA PAPIOREK und NADINE HEMGESBERG

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